Schnee auf den Dächern der Altstadt

Gestern faselte die Wetterfee im ZDF irgendetwas von Frühlingsanfang. Das gilt dann wohl nur für Deutschland.

Heute morgen, 9 Uhr, Blick aus dem Fenster:

Die Jungs von gegenüber waren ebenfalls entzückt:

Nichts geht mehr: Die Cafés, Shawarma-Schuppen und Souvenir-Läden  vor meiner Haustür in der Altstadt, die normalerweise gegen halb neun öffnen, bleiben heute größtenteils geschlossen. Die Hebrew University sagt Klausuren ab, Yogakurse fallen aus, Busse bleiben in den Bahnhöfen: Vier Jahre haben die Menschen in Jerusalem auf Schnee warten müssen. Jetzt ist er da, nachdem schon seit Tagen, ja fast Wochen Gerüchte durch die Stadt gezogen sind, es werde bald schneien. Vielleicht nächstes Wochenende. Vielleicht ab Donnerstag. Vielleicht in zwei Wochen. Nein, am 2. März, pünktlich zum Frühlingsanfang. Es ist nicht viel, was da am Morgen vom Himmel rieselt, auf den Straßen bleibt nur Matsch. Die Kinder ziehen dennoch in den Sacher Park zum Schlittenfahren. Doch schon um 12 Uhr mittags ist vom Schnee so gut wie nichts mehr übrig.

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