Radiobeitrag für DRadio Wissen

Kinderbetreuung in Israel: Derzeit mangelt es vor allem in den Städten an bezahlbaren Kita-Plätzen. Viele Eltern machten ihrem Ärger während der Sozialproteste Luft. Ein Beitrag zum Thementag Kinderbetreuung bei DRadio Wissen.

Kinderbetreuung in Israel – der Beitrag bei DRadio Wissen

Kinder in den ersten Monaten und Jahren zu Hause betreuen kommt für viele Israelis nicht infrage – allein schon aus finanziellen Gründen. Denn der bezahlte Mutterschutz dauert in Israel nur 14 Wochen. Und überhaupt ist es seit der Staatsgründung üblich, die Kinder schon früh abzugeben. In den Kibbuzim, den traditionellen Kollektivsiedlungen, war es vor einigen Jahren sogar noch gang und gäbe, das selbst Babys bereits in der Kita schlafen. Und auch im Rest des Landes gibt es seit den 1920er Jahren Kitas, zum Beispiel von Na’amat, einer Frauenorganisation, die heute 280 Kitas im Land betreibt.

Dennoch mangelt es derzeit an bezahlbaren Kita-Plätzen, vor allem in den Städten. Wer es in eine der halböffentlichen Kitas wie denen von Na’amat schafft, zahlt je nach Einkommen. Doch in den privaten kostet die Betreuung schon mal bis zu 600 Euro monatlich – egal, wie viel die Eltern verdienen. Viele Eltern machten ihrem Ärger deshalb während der Sozialproteste Luft.

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